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Kulturpolitik

Der bengalische Kulturraum, der Bangladesch und das indische West-Bengalen umfasst, bietet vielfältige Kunst- und Kulturformen. Er gilt innerhalb Südasiens traditionell als Standort der Intellektuellen und "geistigen Köpfe". Die bengalische Sprache hat eine zentrale Rolle im Unabhängigkeitskampf gespielt und ist auch heute noch von großer Bedeutung für die nationale Identität. Daraus erklärt sich ein vergleichsweise hohes Ansehen von Künstlern und Kulturschaffenden. Trotz muslimischer Bevölkerungsmehrheit (rund 90 Prozent) besteht eine v.a. im mythischen Sufismus wurzelnde liberale und säkulare Religions- und Kulturtradition. Die lange britische Kolonialherrschaft und die englischsprachigen Privatschulen der Oberschicht halten daneben eine starke Affinität zur angelsächsischen Kultur und zur englischen Sprache aufrecht. Jüngst sind zunehmende Tendenzen zu einer "Populärkultur" zu beobachten.

15.1.09 11:24

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