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Kulturpolitik

Der bengalische Kulturraum, der Bangladesch und das indische West-Bengalen umfasst, bietet vielfältige Kunst- und Kulturformen. Er gilt innerhalb Südasiens traditionell als Standort der Intellektuellen und "geistigen Köpfe". Die bengalische Sprache hat eine zentrale Rolle im Unabhängigkeitskampf gespielt und ist auch heute noch von großer Bedeutung für die nationale Identität. Daraus erklärt sich ein vergleichsweise hohes Ansehen von Künstlern und Kulturschaffenden. Trotz muslimischer Bevölkerungsmehrheit (rund 90 Prozent) besteht eine v.a. im mythischen Sufismus wurzelnde liberale und säkulare Religions- und Kulturtradition. Die lange britische Kolonialherrschaft und die englischsprachigen Privatschulen der Oberschicht halten daneben eine starke Affinität zur angelsächsischen Kultur und zur englischen Sprache aufrecht. Jüngst sind zunehmende Tendenzen zu einer "Populärkultur" zu beobachten.

15.1.09 11:24, kommentieren

Stand: Oktober 2008 

Ländername: People's Republic of Bangladesh (Volksrepublik Bangladesch)

Klima: subtropisches Monsunklima; Trockenzeit von November bis März

Geographische Lage: 20°34' - 26°38' nördliche Breite, 88°01' - 92°41' östliche Länge, am Golf von Bengalen

Fläche: 147 570 qkm

Hauptstadt: Dhaka (circa 13 Millionen Einwohner, geschätzt)

Bevölkerung: 153 Millionen; Land: 74,5%; Stadt: 25,5%; Bevölkerungswachstum 1,7%;
mit einer Bevölkerungsdichte von circa 950 Personen pro qkm ist Bangladesch (abgesehen von reinen Stadtstaaten) der am dichtesten besiedelte Staat der Welt.

Landessprache: Bangla (Bengalisch), daneben mehrere Stammessprachen als Minderheitensprachen und verbreitet Englisch in Großstädten

Religionen / Kirchen: Muslime circa 90%, Hindus circa 9%, Buddhisten circa 0,6%, Christen circa 0,3%, Ismailiten circa 0,1% (alle Zahlen Schätzungen)

Nationalfeiertag: 26. März (Unabhängigkeitstag)

Unabhängigkeit: 26. März 1971

Regierungsform: Parlamentarische Demokratie mit reinem Mehrheitswahlrecht;
nach Wahl am 01.10.2001 begann fünfjährige Legislaturperiode mit erster Sitzung des Nationalparlament (Jatiya Sangsad; 300 Sitze) am 28.10.2001. Nach Ablauf der Legislaturperiode und im Vorfeld der ursprünglich für Januar 2007 anberaumten Parlamentswahlen übernahm am 28.10.06 verfassungsgemäß eine mit administrativen Aufgaben betraute Übergangsregierung (Caretaker Government) die Geschäfte von Premierministerin Khalida Zia, die bis dato der von ihrer Partei Bangladesh National Party (BNP) geführten Regierungskoalition vorstand. Am 12.01.2007, nach Erklärung des Ausnahmezustandes durch den Präsidenten, übernahm eine technokratische Übergangsregierung mit Unterstützung des Militärs die Regierungsgeschäfte. Parlamentswahlen sind für den 29.12.2008 angekündigt.

1 Kommentar 15.1.09 11:10, kommentieren

 Bangladesh.gov.bd
 Prime Minister's Office

15.1.09 10:18, kommentieren